Hirnforscher Hüther über Jungs: „Das Wichtigste wäre ein richtig guter Vater“
Männern fehlt ein zweites X-Chromosom. Das kann man mit einem Auto ohne Ersatzrad vergleichen. Alle anderen Chromosomen müssen paarweise vorhanden sein, damit ein Embryo lebensfähig ist. Nur den Mann schickt die Natur mit diesem einzelnen X-Chromosom auf die Welt. Das macht das männliche Geschlecht anfälliger. Hebammen wissen das. Wenn es in der Embryonalentwicklung oder direkt nach der Geburt Komplikationen gibt, sterben weitaus häufiger die Jungs. Und auch später gilt: Wenn ein Kind konstitutionell schwächer ist, muss es mehr tun, um Stabilität zu finden. Nicht umsonst haben Jungs diese Affinität zu allem, was gewaltig und stark aussieht.
Deshalb stehen kleine Jungs auf Bagger und Eisenbahnen?
Früher waren es Panzer, heute sind es Feuerwehrautos, Monster und Dinos.
Sehr interessantes Interview mit einem Hirnforscher zum Unterschied von Männern und Frauen und über die ideale Erziehung von Jungs.


